WBCE CMS

WBCE

Way better content editing

Neues aus der Teeküche

Wordpress oder WBCE?

Florian Meerwinck, 16.11.2016

Wordpress ist der Quasi-Standard für Open-Source-CMS. Wieso eigentlich?

Wenn man nach den bekanntesten CMS fragt, dürfte Wordpress mit als erstes genannt werden, gefolgt von Typo3 und Joomla; etwas technik-affinere Menschen werden möglicherweise auch schon einmal etwas von Drupal, Contao und vielleicht sogar ProcessWire gehört haben, und wer sich mal eingehender mit "kleinen" CMS beschäftigt hat, kennt vielleicht noch Concrete5, SimpleCMS, SilverStripe und GetSimple. Ähm... und die Generation 35+ erinnert sich sicherlich an dieses CMS von diesem Australier, Websitebacker oder so ähnlich. ;-)

All diesen Systemen ist gemein, dass sie seit Jahren, bei den erstgenannten "großen" sogar schon Jahrzehnten, existieren. Wordpress, Joomla und Typo3 waren die ersten Open-Source-CMS (zusammen mit OpenCMS, wonach meines Wissens heute kein Hahn mehr kräht) - zu einer Zeit, wo die Alternative in zigtausend D-Mark bzw. Euro teuren kommerziellen Content- bzw. Document-Management-Systemen bestand.

Joomla und Typo3 sind, ganz subjektiv, hinsichtlich Benutzerfreundlichkeit  ein Albtraum. Dass sich diese Systeme über so lange Zeit halten konnten, ist eigentlich kaum erklärlich, bzw. nur weil es sie so lange gibt und sie fast jeder kennt, haben sie eine solch breite Entwickler_innen- und Benutzer_innen-Basis. Too big to fail? Möglicherweise.

Mit Wordpress ist es nicht viel anders. Es ist eine Glaubensfrage, und als CMS für Blogs und Newsseiten ist Wordpress sicherlich Mittel der Wahl. Aber warum, verdammt, muss selbst eine 5-Seiten-Web-Visitenkarte, die einmal erstellt und dann nie wieder angefasst wird, mit Wordpress erstellt werden? Warum wird ohne groß darüber nachzudenken für das Zoogeschäft um die Ecke die winzige Website mit Wordpress aufgesetzt? Warum glauben die Menschen, dass es unumgänglich ist, dass ein Template aus gefühlt 400 PHP-Dateien bestehen muss und man wöchentlich Updates einspielen muss, damit einem die Seite nicht gehackt wird? Warum akzeptieren es die Benutzer klaglos, ein CMS aufgezwungen zu bekommen, für das die meisten Funktionen durch Plugins nachgerüstet werden müssen - Plugins, von denen wiederum die allergrößte Zahl nach dem Prinzip "Freemium" funktionieren, sprich die kastrierte Basisversion gibt's für lau, aber sobald man die wirklich sinnvollen Funktionen benötigt, ist das Portemonnaie zu zücken?

Warum? Ich weiß es nicht.

Liebe Leute, die ihr eine Website für Euren Handarbeitsverein oder Zauberartikelladen aufsetzen (lassen) wollt. Liebe Agenturen, die ihr euer Geld mit dem Erstellen von Websites verdient. Bitte gebt auch den netten, kleinen CMS eine Chance. Man braucht keinen Sattelschlepper, um den Wocheneinkauf nach Hause zu transportieren. Und man braucht kein Kann-Alles-CMS-Boliden, wenn es nur um ein Websitechen mit Bildergalerie und Kontaktformular geht.

Und, kaum zu glauben: Auch um Online-Shops, Online-Magazine, Schulwebsites oder Vereinswebseiten aufzusetzen, gibt es Dinge zwischen Himmel und Erde, die nicht Wordpress heißen. Sondern zum Beispiel WBCE.

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Kommentare

19.11.2016

Norbert

Also zum Thema WP fällt mir nur ein :

https://www.drweb.de/magazin/die-gangigsten-wordpress-fehler-mit-losungen/

Für WP brauchts also extra Artikel um schon auf die gängisten Probleme vorbereitet zu sein ...*hüstel*

Und wer schon einmal die Upgrade Orgien auf WB durchlebt hat ...

Wobei man zugeben muss als Blog war WB(CE) wirklich nicht optimal. Allerdings ist die Möglichkeit WBCE auch im Grundzustand schon als Blog zu nutzen schon eindeutig in Arbeit.

Ansonsten gilt , wer Bloggen möchte nehme Topics :-)

26.11.2016

Chio

Ich hab gestern einen neuen Auftrag reinbekommen: Eine kleine, etwas vergammelte Website wieder auf Vordermann zu bringen. Responsiv, barrierearm und alles dran. Mit WBCE.

Also schau ich in den Quellcode der alten Seite:
Na klar: mit Wordpress gemacht. und ebenfalls klar: Seit Jahren gehackt, ist niemandem aufgefallen.

30.01.2017

Ralle W.

Ein fröhliches Hallo oder wie wir im Norden sagen 'Moin Moin' an das WBCE Team, speziell Florian Meerwinck, dem Verfasser dieses Berichts!

Der Bericht passt, wie die Faust auf Auge zum Thema WBCE vs. Wordpress. Joomla, Typo3 & Co. Denn: Genauso stand ich bei der Frage, nachdem man mir mitteilte, dass unsere Vereinsseite, mit Joomla 2.5 im Jahre 2012 erstellt, zum letzten Jahreswechsel abgeschaltet wurde, da der Server als 'Spamschleuder' missbraucht worden sei. OK seit Dez. 2014 war für die Version 2.5 Deadline. Neuinstallation auf die Joomla Version 3.6.X? Nö -Zu aufgebläht. WordPress? Free-AddOns? Wie im Bericht beschrieben über 'Freemium', denn genau bei den Funktionen, die man gerne gehabt hätte, hieß es: Cash aus der Täsch, sonst Take it or leave it. Also habe ich es gelassen.
Trotzdem brauchte ich schnellsten ein CMS für unseren Rassegeflügelzuchtverein. Da ich schon Erfahrungen mit Websitebaker hatte (Unsere Vereinsseite lief bereits von 2006 - 2012 über Websitebaker von Version 2.6.4 - 2.8.3 ohne Servicepack, jedoch funzten die Module nach 2.8.3 SP1 nicht mehr), besuchte ich die WB Seite und stellte Jan. 2017 fest, dass die WB Version noch immer 2.8.3 ist, jedoch mit SP7, dass nur auf Webserver mit PHP7 laufen soll. Somit nix für unseren kostenlosen Vereinswebserver (derzeit PHP5.5). Also weitere Suche und fand schließlich einen WB-Fork mit dem Großbuchstaben LXXXXX, der auch eine gute deutschsprachige Seite aufwies und aktuell schien. Erforderlich PHP5.6, also zunächst auf eines meiner Webserver zwischengeparkt. Installiert, eingerichtet, Template angepasst, mit Inhalt gefüllt -fertig. Module nachinstallieren? Jaaaa, sie ließen sich installieren, aber mit Ausnahme des Downloadmoduls ließ sich keines ohne Fehlermeldungen (Frameworkfehler, PHP-Fehler,etc.) betreiben. Trotz großer Anzahl funzte keines der Galeriemodule, von Gästebuch-, Flohmarkt-, FAQ Module, ect. ganz zu schweigen. Und wie man auf unsere Webseite erkennen kann wirkt sie ziemlich 'altbacken'.
Doch dann bin ich auf die Seite von WBCE gestoßen.Schon die Beschreibung und die Erfordernisse an den Webserver ließen mein Herz höher springen und fühlte mich gleich bewogen dieses schnellstmöglich auszuprobieren. Nun bin ich dabei unsere Vereins-HP mit WBCE auf unseren Vereinswebserver 'umzuziehen' mit modernerer Optik, responsives Template, Galerie aufzupolieren und selbst Module, die mit dem anderen Fork nicht funzten, laufen unter WBCE wieder.

Ich kann nur sagen: Jungs und Mädels, bleibt am Ball. Ihr leistet gute Arbeit!!

03.02.2017

Bodo

Hallo, auch ich möchte meinen Kommentar zu WBCE abgeben, was ich sonst selten tue.

Ich habe über mehrere Jahre Internetseiten für kleine und mittlere Firmen mit Websitebaker erstellt. Wobei ich vorher alle schon benannten, wie TYPO3, Wordpress, Joomla usw. getestet hatte und aus Sicht einer redaktionellen Betreuung für Kunden (also ungeübte) diese abgelehnt hatte. WB war einfach zu bedienen, auch für die, die keine Kenntnisse hatten. Nachdem ich nun auf WBCE gestossen war und ängstlich mal eine WB-Seite im laufenden Betrieb auf WBCE umgestellt hatte war mir alles klar - das soll es sein. Ich muss dabei erwähnen, dass ich auf Grund von negativem Gelabere im Netz bezgl. der Weiterentwicklung von WB schon ein bißchen Angst hatte, wie es weiter geht (bei einer Website geht das vielleicht aber bei 100 und mehr)

Für alle die, die auch ein bißchen Bammel vor dem ersten Upgrade haben. Ich kann Euch sagen, so etwas einfaches habe ich noch nirgends gesehen. Einfach WBCE auf die bestehende WB Version überbügeln (die config.php allerdings nicht) , dann das upgrade script aufrufen -> anklicken und fertig. Ihr könnt es mir glauben oder auch nicht, ich habe bisher wohl 40 Websites umgestellt und noch keinen Ausfall oder Problem gehabt. Sicher mache ich trotzdem vorher eine Datensicherung (ftp und Datenbank). Das Einzige, was beachtet werden sollte, ist die PHP version. Bei PHP7 habe ich Probleme gehabt und mit PHP 5.6 ist alles bestens. Das aus meiner Erfahrung. Und mit dem Backend-Template - fraggy-backend-theme - (responsiv) ist jetzt auch die Bearbeitung auf mobilen Geräte kein Problem. Übrigens nutze ich sehr viele Module von WB - auch da gab es bisher auch noch nichst zu nörgeln.

Ich bin begeistert - DANKE den Schöpfern. Mehr geht nicht.

23.02.2017

Burkhardt (thanks)

Tja was soll ich sagen? Ich habe geklaut! Die beiden letzten Absätze Deines Beitrags und das mehrfach! Ich verwende sie seit einiger Zeit als kurze aber prägnante Antwort, wenn seitens einiger meiner Interessenten und künftigen Kunden die Frage kommt: "Geht dafür nicht auch Wordpress?" Weil der Fragende wieder einen Kumpel mit einem WP-Blog hat usw. und der "... ganz zufrieden" ist.
Ja, diese beiden Absätze bringen es einfach auf den Punkt. Basta! Hat jedenfalls schon einige Male funktioniert und das ohne Widerspruch. Florian, ich glaube ich muss Tantiemen zahlen.

29.03.2017

Werner

Auf der Suche nach einem EINFACHEN für Schulen und Schüler geeigneten CMS sind wir schon vor vielen Jahren auf Websitebaker gestoßen und in Folge auf WBCE. WBCE ist das ideale Werkzeug für Schulen und Schüler, mit dem sie problemlos umgehen können, schon in der Grundschule.

Hier ein paar Beispiele:
http://gs-mittelstadt.de/
http://www.gutenbergschule.de
http://projekte.gch.de

Bitte weiter so und herzlichen Dank für die Arbeit

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